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Doppelfreude-News:

Heute gibt es gleich doppelten Freudenanlass!!!

Heute ist es endlich soweit. Ich darf die Gewinnerin meines Märzkurses Hypnobirthing bekannt geben.

Dazu habe ich die Namen der Teilnehmerinnen auf pinke Lose geschrieben, gemischt und gezogen.

Doch bevor ich die Gewinnerin bekannt gebe, habe ich noch eine schöne Nachricht. Kennt ihr die Apothekenzeitschrift “Baby und Familie“? Seit ich Mama bin, mag ich sie gerne. Sie ist kostenlos, undogmatisch, abwechslungsreich und informativ. Ich hatte die Ehre, als Expertin (Psychologin und Geburtsvorbereiterin) im Interview die Themen Schmerz, Geburt und Hypnobirthing zu beleuchten. Entstanden ist ein schöner Artikel mit dem Namen “Regenbogengeburt“. Es kommen auch eine Gynäkologin und eine Hebamme zu Wort, was mich besonders freut. Denn ich glaube, dass unsere Geburtskultur nur im interdisziplinären Zusammenspiel aller Professionen für Frauen das Erlebnis Geburt wieder zu einem erstrebenswerten Geschenk werden lassen kann. Ein positives, bereicherndes, sogar ermächtigendes Erlebnis, Leben zu schenken. Aus eigener Kraft.

Die Zeitschrift gibt es in den Apotheken ab heute den ganzen Februar zum Mitnehmen!

Und nun…. Trommelwirbel….

And the winner is:Herzlichen Glückwunsch!
Reserviere bitte die Märztermine in deinem Kalender! Ihr seid dabei!!!

Und für alle anderen: im Aprilkurs sind noch Plätze frei 😉

Herzlichst, Steffi

Kaiserschnitt

Kaiserschnitt – du bist nicht schuld! Die Folgen für die Mütter.

Photo by Pixabay on Pexels.com

Wenn gut gemeint nicht hilft:

Vielleicht kennst du ja ein Gespräch dieser Art:
„Und, wie geht es dir?“
„Naja, ich habe das Gefühl, versagt zu haben. Ich habe es nicht geschafft.“
„Ach komm schon, freu dich doch, Hauptsache ist doch, ich seit beide gesund!“

So oder so ähnlich klingen Gesprächsausschnitte nach erfolgtem Kaiserschnitt nicht selten. Die Mütter plagen sich mit Versagensgefühlen, suchen nach Antworten auf Fragen nach dem Warum, fühlen sich schuldig und sind traurig. Vor allem dann, wenn sie sich eine natürliche Geburt gewünscht hatten.

Wenn der schönste Moment des Lebens sich ganz anders anfühlt…

In einer Zeit, in der die Kaiserschnittraten in die Höhe schnellen, darf man nicht weg sehen, welche Folgen dieser haben kann. Vor allem, wenn er nicht geplant war (aber nicht nur dann). Die betroffenen Frauen hüllen sich häufig nach Sätzen wie „es ist doch alles gut gegangen“  in Schweigen. Denn zu allem Überfluss und zu aller Trauer, die besteht, scheinen diese Gefühle nun auch noch falsch zu sein. Dabei meinen es die anderen tatsächlich nur gut. Sie wollen Mut spenden und aufmuntern. So funktioniert das jedoch in aller Regel nicht.

Auf der Suche nach dem Schuldigen… 

In den Medien laß man vor nicht allzu langer Zeit im Zusammenhang mit der hohen Kaiserschnittrate immer wieder von Wunschkaiserschnitten und zumindest bei mir erweckte das den Eindruck, dass es wohl sehr viele Wunschkaiserschnitte geben muss. Bei genauerer Recherche kommen wir aber gerade mal auf 2%. Zumindest hier in Deutschland. Dabei liegt die Kaiserschnittrate bei etwas über 30% und sie schwankt von Krankenhaus zu Krankenhaus und von Arzt zu Arzt! In den allerwenigsten Fällen handelt es sich also um Wunschkaiserschnitte (und auch diese sollte man nicht per se verteufeln).

Was steckt dahinter?

Normalerweise würden Geburten bei 9 von 10 Frauen physiologisch, also natürlich und ohne Einsatz medizinischer Interventionen gelingen. Auf der Suche nach dem Schuldigen stellt sich die Frage, wie es zu den hohen Abweichungen zwischen möglichen natürlichen Geburten und tatsächlichen natürlichen Geburten kommt.

Die Hintergründe für die hohen Kaiserschnittraten sind jedenfalls mannigfaltig. An dieser Stelle seien 3 wesentliche Gründe genannt:

  • Organisation: Kaiserschnitte sind besser planbar für das Personal im Krankenhaus
  • Die eigene Existenz und das liebe Geld: Kaiserschnitte werden von den Krankenkassen viel höher honoriert als eine natürliche Geburt- das bringt manche Stationen in die Zwangslage, sie durchzuführen, um weiter bestehen zu können. Es geht in einigen Fällen schlichtweg um die Sicherung der eigenen Arbeitsstelle und somit der eigenen beruflichen Existenz.
  • Emotional: Angst spielt hierbei eine zentrale Rolle- sowohl bei den Müttern, als auch beim medizinischen Personal. Die Mütter haben Angst vor zu starken Schmerzen, die Angst behindert einen entspannten, angenehmen Geburtsprozess. Sie führt zu einer Anspannung der unteren Gebärmuttermuskulatur und macht dadurch besonders starke Schmerzen. Auch kann die Geburt dadurch länger dauern und die Sauerstoffversorgung des Kindes wird negativ beeinflusst…es folgen Interventionen (sei es eine PDA, ein Wehentropf o.a.). Es ist unlängst bekannt, dass eine Intervention nicht selten eine sogenannte Interventionskaskade nach sich zieht… sie endet unter anderem in einem Kaiserschnitt. Aber auch die Angst auf Seiten der Mediziner ist nicht zu unterschätzen: es ist die Angst vor Klagen. Für einen Kaiserschnitt wurde wohl noch keiner verklagt. Also ist das sie sicherere Option- für den Arzt jedenfalls.

Wer ist nun Schuld?
Die Mütter? Das Personal? Die Angst? Die finanziellen Regelungen der Krankenkassen? Oder vielleicht die Mütter der Mütter? Schließlich wurde festgestellt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass eine Frau einen Kaiserschnitt erhält höher ist, wenn ihre Mutter auch per Kaiserschnitt entbunden wurde.
Vielleicht ist aber auch die Frage falsch? Geht es, wenn eine frisch gebackenen Mama trauert um die verpasste natürliche Geburt wirklich darum, einen Schuldigen auszumachen? Oder ist es viel wichtiger, die Ereignisse einzuordnen, anzunehmen, sich mit dem Erlebten zu versöhnen?

Ich stelle nur Fragen, ich gebe an dieser Stelle ganz bewusst keine Antworten. Denn jede Geschichte ist vollkommen individuell. Und deshalb wird es auch nicht für alle die eine passende Antwort geben. Um deine eigene Antwort zu finden habe ich dir eine Übung weiter unten hier eingebaut.

Es gibt auch Mütter, die mit dem erlebten Kaiserschnitt im Reinen sind. Ich persönlich habe beides erlebt. Beide meiner Geburten waren natürlich geplant. Beide endeten im Kaiserschnitt. Sekundäre sectio nennt sich das. Nach dem einen Kaiserschnitt war ich traumatisiert und es lag ein langer Weg vor mir, das Erlebte zu verarbeiten. Nach dem anderen war ich von Anbeginn im Reinen. Die wesentlichen Unterschiede zwischen beiden waren: 1. meine Vorbereitung, 2. meine Selbstbestimmung/ mein Mitspracherecht bei den Entscheidungen (bei Geburt 1: null, bei Geburt 2: fast alles), 3. die Anwesenheit von Angst bei der ersten und Abwesenheit dieses Gefühls bei der zweiten Geburt. 4. viele Stunden schmerzhafte Wehen bei der ersten Geburt (30h) und keine Idee, wie ich mit ihnen fertig werden sollte. Im zweiten Fall waren es dank Hypnobirthing dann Wellen (und der MuMu nach 5 h vollkommen geöffnet) und ich habe sie willkommen geheißen und hatte nur Schmerzen, wenn ich eine ungünstige Körperposition eingenommen hatte (Rückenlage).

Bei meiner ersten Geburt hatte ich lange Schuldgefühle, weil ich aus Angst blockiert hatte, so lautete jedenfalls meine These. Bei der zweiten Geburt wurde alles ganz klar- ich war offen, bereit, im Flow… aber ich gehöre zu dem kleinen Prozentsatz der Frauen, wo Becken und Kopf keine Freunde werden. Und das ist schade, aber ok. Ich habe alles erlebt, was mein Körper ohne medizinische Unterstützung schaffen kann. Und das sei an dieser Stelle einmal betont: wir können uns alle wahnsinnig glücklich schätzen, dass es die Geburtsmedizin gibt und sie es möglich macht, dass auch in so einem Fall Mutter und Kind wohlauf in ein gemeinsames Leben starten können. Und auch das sei gesagt: Ob ein Kopf durch den Geburtskanal passt oder nicht, lässt sich nicht vorher messen. Das lässt sich sicher erst unter der Geburt sagen. Denn die Beckenschaufeln sind beweglich, die Schädelplatten des Kindes schieben sich übereinander und machen den Kopf kleiner und die Schambeinfuge wird weich und macht Platz. Und welches Verhältnis das dann ergibt, kann keiner bestimmen. Frage dich also, ob es nicht vielleicht einen Versuch wert sein könnte?

Das heißt jedoch nicht, dass man die negativen Folgen die Narben der Seele, die Traurigkeit, die Enttäuschung (sofern sie denn da sind), einfach mal schnell klein reden kann. Denn das macht alles nur noch schlimmer.

Einladung zum Loslassen- eine Übung

Liebe Kaiserschnittmama, die du dir eine natürliche Geburt so gewünscht hast, ich möchte dich einladen, das Erlebte zu verarbeiten. Ein kleiner, vielleicht auch großer Schritt, kann folgende Übung für dich werden:

1. Nimm dir einen Stift, einen Block oder deinen Laptop, ganz egal. Nimm dir etwas, wo du deine Gedanken aufschreiben kannst. Dazu gönne dir Zeit und Ruhe für diese Aufgabe. Und dann schreibe dir förmlich deine Gedanken UND deine Gefühle von der Seele. Und lass dabei bitte alle Gefühle zu, die mit diesen Ereignissen verbunden sind, die gesehen und gelebt werden möchten und schreibe gern auch dazu, was gerade passiert, während du schreibst. Wichtig ist, dass du nicht einfach nur sachlich die Ereignisse schilderst, sondern zulässt, was in dir darauf wartet, raus zu dürfen. Du kannst dir das so vorstellen, dass diese Gefühle und unangenehmen Gedanken bleiben, solange sie nicht gelebt wurden. Wenn sie empfunden worden, dann verändern sie sich. Vielleicht erst ein bisschen und mit jedem Mal ein bisschen mehr. Wie ein Berg, der ohne das Leben des Windes, des Regens beharrlich dasteht, unverändert. Nur der Sturm (Wut), der Regen (Tränen) und der Wind (vielleicht Wehmut?) vermögen an ihm etwas zu verändern. Der Fels wird kleiner. Vielleicht ist dein Fels auch nur ein kleiner Hügel und ein einziger kleiner Sturm reicht aus oder ein Nieselregen, um ihn zu erweichen. Falls du Schuldgefühle hast, dann versuche bitte auch alle anderen Faktoren, die zu dem Ergebnis Kaiserschnitt beigetragen haben mit aufzulisten.

2. Ließ dir deinen Brief durch und schreibe dir selbst eine liebevolle Antwort. Schreibe diesen Brief so liebevoll, wie du nur kannst. Wenn dir das schwer fällt, dann wechsle bitte die Perspektive und stell dir vor, deine beste Freundin oder eine andere dir sehr ans Herz gewachsene Frau hat deine Geschichte erlebt und schreibe den Brief an sie. Tröste sie, sei verständnisvoll, lass es eine verbale Umarmung sein. Und dann ließ dir diesen fertigen Brief, der jetzt an dich gerichtet ist, ganz in Ruhe und mit offenem Herzen durch. Erlaube auch hier all deinen Gefühlen, sich zu zeigen. Heiße sie willkommen.

 

Und was kann das Umfeld tun? Zuhören: liebevoll, wertschätzend, annehmend. Kein Beurteilen, kein klein reden, kein unnötiges Aufbauschen. Einfach da sein und Hilfe anbieten.

Wenn es mehr ist als Traurigkeit:
Ist es ein Trauma?

Schuldgefühle sind möglicherweise ein Anzeichen von einer traumatischen Verarbeitung des Erlebten. Dann kommen vielleicht noch Schreckhaftigkeit, Schlafprobleme, unangenehme Wiedererinnerungen, Alpträume oder Gereiztheit hinzu. Du kannst schauen, ob dir das von der Seele schreiben hilft und reicht, oder ob du vielleicht Unterstützung brauchst, um dir klar zu werden, dass DU KEINE SCHULD hast. Denn du bist kein Verbrecher, sondern mit hoher Wahrscheinlichkeit das „Opfer“ ungünstiger Verkettungen von Umständen. Ich bin zu tiefst davon überzeugt, dass jede Mutter das Beste für ihr Kind möchte (und das ist manchmal auch der Kaiserschnitt). Ich bin mir absolut sicher, dass du dein Bestes gegeben hast. Allein die Tatsache, dass du das hier liest, ist ein Beweis dafür. Du suchst nach Antworten und Wegen. Du suchst nach Lösungen.

Ist es eine postpartale Depression?

Auch das ist ernst zu nehmen. Wenn deine Stimmung anhaltend traurig ist, du kaum Freude empfinden kannst, vielleicht sogar dein Baby dich nicht so richtig interessiert oder du dich viel zu erschöpft fühlst, um dich um es zu kümmern, dann hole dir bitte Hilfe. Hebammen, Gynäkologin und Hausarzt können eine erste Anlaufstelle sein und dir Adressen in deiner Nähe geben, wo du fachliche Hilfe finden kannst (Psychiater, Psychotherapeuten). Du kannst dich zur Diagnostik oder Akutintervention jedoch auch direkt bei einem Psychotherapeuten vorstellen.

Hat dir die Übung geholfen? Vielleicht möchtest du deine Erfahrung mit mir teilen, dann schick mir gerne eine Mail oder hinterlasse einen Kommentar hier unten.

Herzlichst, Steffi

Photo by Pixabay on Pexels.com
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Schwanger und keine Schokolade? Die zuckerfreie Schokoladen- Lösung braucht nur 3 Zutaten und weniger als 5 Minuten Zeit!

In diesem etwas humorvoll getönten Blockbeitrag möchte ich die schokoladensüchtigen Schwangeren aus ihrer Schockstarre befreien, die sich einstellt, wenn sie von den Empfehlungen des Dr. Louwen (Gynäkologe, Frankfurt am Main) erfahren. Die Lösung besteht dabei aus gerade mal 3 Zutaten und ist in weniger als 5 Minuten zubereitet!

Es ist immer das gleiche Szenario. Im BiB Kurs zur ganzheitlichen Geburtsvorbereitung: Ich sitze mit den 7 Paaren im Kreis in gemütlicher, meist lockerer Atmosphäre zusammen, wir scherzen über dies und das und lernen fleißig, wie wir megacoolen Schöpferinnen des Lebens die Geburt bindungsorientiert, intuitiv, entspannt, ohne vermeidbare Schmerzen und selbstbestimmt meistern. Und dann kommen wir zu dem Punkt „Ernährung“. Da dürfen 2 Hinweise nicht fehlen:

  1. Dr. Louwen empfiehlt 6 Wochen vor der Geburt auf Zucker und Weißmehlprodukte sowie Honig zu verzichten. Dafür sind 2 Gründe zu finden: A) damit das Baby nicht übermäßig groß und schwer ist und B) weil der clevere Körper der bald Gebärenden so ca. 5 Wochen vor der Geburt mit der Produktion von Prostaglandin beginnt. Ein erhöhter Blutzuckerspiegel (durch Weißmehl und Zucker) hemmt die Produktion dieses Hormons. Wir brauchen es aber für die körperliche Geburtsvorbereitung (die Verkürzung des Muttermundes und erste Wehen). Kurz gesagt:

Zucker und Weißmehl stören
das feine Zusammenspiel der hormonellen Mechanismen der Geburt.

2. Es gibt Studienergebnisse*, die nahelegen, dass der tägliche Verzehr von 6 Datteln im letzten Schwangerschaftsmonat sich positiv auf die Geburt auswirken soll. Hier einige der Vorteile, die in 2 Studien belegt wurden: Die Frauen, die die 6 Datteln brav verspeist hatten,

  • hatten eher spontane Wehen
  • brauchten weniger Wehenunterstützung mit künstlichem Oxytocin (Wehentropf)
  • hatten eine kürzere Latenzphase (8,5 h statt 15,1 h)
  • kamen mit einem weiterem Muttermund zur Aufnahme
  • hatten signifikant häufiger eine intakte Fruchtblase zur Aufnahme

Die Gesichter sind nach diesen Informationen dann meistens in etwa gleich: ein bis zwei bleiben von dieser Botschaft unberührt. Sie ernähren sich wahrscheinlich eh schon so bewusst, dass es keine große Umstellung bedeutet. Jedoch die weit höhere Anzahl der Gesichter ist, sagen wir mal, blass. Ich habe mal versucht, ein paar Varianten von Reaktionen bildlich darzustellen. Wie würdest du gucken?

F steht für das supergeheime Geheimrezept, dass ich hier gleich mit euch öffentlich teile 🙂

Es ist, als würde ich einem Kind sein Lieblingskuscheltier wegnehmen!
Mehrere Wochen ohne Schokolade?!

Ich mach es jetzt sofort wieder gut!
Ich habe mir eine Lösung für dieses ernst zunehmende, die Psyche schwer erschütternde Problem überlegt: einen würdigen Ersatz, der beide Empfehlungen vereint und die Schokoladensucht befriedigt:

Schokoladen-Dattel-Mus!
Ob als Frühstücks-, Zwischendurch- oder Abendgruß-
zu jeder Zeit ein Höchstgenuss!

All you need is: Nussmus, Dattelsirup und Rohkakao

Hier das Rezept:

Man nehme ein Glas Nussmus pur. Ich empfehle für Karamellliebhaberinnen das etwas schlunzige Cashewmus (gibt es bei Rossmann, im dm in den Bioabteilungen oder im Bioladen deiner Wahl). Es geht aber auch Mandelmus oder Haselnussmus. Das ist schlichtweg Geschmackssache. Wichtig: Keine Zusätze, vor allem natürlich kein Zucker!

Nun öffne dieses Glas hingebungsvoll und voller Vorfreude auf den puren Schokoladengeschmack.

Nun kommt die zweite Zutat: Süße! Statt Zucker nehmen wir hierfür nun natürlich die geburtsverschönernden Datteln. Die gibt’s gleich als Sirup ohne weitere notwendige Arbeitsschritte! EInfach nach Bedarf reinlaufen lassen und umrühren.

Zutat Nummer 3 ist Rohkakao. Hier taste dich langsam ran, falls du sonst nur den zuckerhaltigen Kakao a la Nestle kennst. Auch hier gilt- rantasten, welche Dosis dir den höchsten Speichelfluss garantiert, ist die richtige. Wer es richtig schokoladig bis bitter mag, haut 5 Teelöffel ran. Wer einen Hauch von Schokonote bevorzugt, bestäubt die Nuss-Dattel-Masse mit einem Teelöffelchen Kakao. Der Rest finde sich irgendwo dazwischen ein.

Umrühren. Fertig.

Das ganze darf bei Suchtdruck sofort gelöffelt werden. Mit etwas mehr Disziplin darf es auch aufs Vollkornbrot ohne Weizen oder andere Weißmehle aufgetragen werden!

Ich wünsche viele Glücksgefühle beim gesunden Naschen und freue mich über Euer Feedback zum Rezept!

Hast du auch noch ein tolles Rezept für den Zuckerverzicht in den letzten Schwangerschaftswochen oder eine Idee, wie man täglich so viele Datteln gut in den Speiseplan aufnehmen kann, dann lass gern einen Kommentar hier!

Eure Steffi!

Psychologin rundum Bindung, Geburt, Traumaverarbeitung, Elternschaft

*Quellen: Al-Kuran O, et al.: The effect of late pregnancy consumption of date fruit on labour and delivery. J Obstet Gynaecol 2011. 31(1): 29-31. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/m/pubmed/21280989/;
Kordi M et al.: Effect of Dates in Late Pregnancy on the Duration of Labor in Nulliparous Women. Iran J Nurs Midwifery Res 2017. 22(5): 383-387. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29033994

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Das Geheimnis schmerzfreier Geburten.

Gibt es sie wirklich, die Geburten ohne Schmerzen? Muss Geburt nicht weh tun? Kann ich das wirklich beeinflussen?

Du hast eine glückliche Geburt verdient!

Diese Fragen möchte ich euch in diesem Blogeintrag beantworten.

Ob deine Geburt schmerzvoll, schmerzfrei oder irgendetwas dazwischen sein wird, kann dir keiner vorhersagen. Denn jede Geburt ist zutiefst individuell.

Zu diesen individuellen Faktoren gehören zum Beispiel

  • Meine Schmerzempfindlichkeit durch angeborene Faktoren und im Leben gemachte Schmerzerfahrungen
  • Meine Erwartungen und Überzeugungen
  • Meine Anatomie im Verhältnis zum Baby, die Lage des Babys
  • Meine hormonelle Lage unter der Geburt
  • Ob ich Angst oder Stress erlebe oder mich entspannt und sicher fühle
  • Ob ich weiß, wie ich mit dieser einzigartigen Situation umgehen kann oder mich hilflos und ausgeliefert fühle
  • Ob ich Wertschätzung und Respekt erfahre oder nicht
  • Ob ich gut unterstützt werde oder nicht
  • Meine Vorerfahrungen
  • Die Erwartungen und Überzeugungen anderer Anwesender

Ich denke, es wird schnell klar, dass diese vielfältig zusammenwirkenden Faktoren nicht alle beeinflussbar sind. Doch nun die guten Nachrichten:

  1. Studien belegen, dass es weit wichtigere Faktoren als die Schmerzstärke gibt, die darüber entscheiden ob eine Frau mit ihrer Geburt glücklich ist. Die erlebte Selbstbestimmung, also ob sie in Entscheidungen einbezogen wurde oder nicht, ist eines dieser Kriterien.
  2. Viele der individuellen Faktoren aus der Liste oben lassen sich durchaus sehr gut beeinflussen. Und wie das geht, kann jede Frau lernen. Dabei helfen uns die Erkenntnisse der Schmerzpsychologie und andere sogenannte nicht-medikamentöse Methoden zur Schmerzbeeinflussung. Allein unsere kulturell geprägte Erwartung zum Geburtsschmerz hat einen signifikanten Einfluss auf den tatsächlichen Schmerzmittelkonsum unter der Geburt. Dahinter stehen Erwartungseffekte. Sehr bekannt ist der Placeboeffekt. In unserem Beispiel ist es der Noceboeffekt- ich erwarte, dass es weh tut, also interpretiert unser Gehirn eingehende Signale von den an der Geburt beteiligten Strukturen eher Schmerz als bei jemandem, der davon überzeugt ist, dass Geburt nicht mit Schmerzen einhergeht. Hinzu kommt, dass die Schmerzerwartung wahrscheinlich mit einer gewissen Anspannung, wenn nicht sogar Angst einhergeht. Das Gefühl Angst übersetzt sich über Regelkreise im Gehirn in muskuläre Anspannung, setzt Stresshormone frei und greift so in das Geburtsgeschehen ungünstig ein. Dadurch wird nämlich beispielsweise die Ausschüttung unserer körpereigenen Schmerzmittel, welche das Morphium in ihrer Wirkstärke sogar toppen, gebremst. Diese Endorphine wirken am besten, wenn wir uns wohlfühlen und entspannt sind. Wenn wir also eine Wohlfühlumgebung schaffen, eine sichere und leicht abrufbare Entspannungsmethode beherrschen und unser Mindset gut programmieren, sind das 3 wesentliche Voraussetzungen für die Vermeidung unnötiger Schmerzen. Also denjenigen Schmerzen, die durch gute Vorbereitung vermeidbar sind. Auch empfehle ich, belastende Vorerfahrungen (Geburtstraumata) vor einer erneuten Schwangerschaft zu verarbeiten.

Um die Eingangsfragen zu beantworten hier eine kurze Zusammenfassung: Ja, es gibt Frauen, die ihre Geburten schmerzfrei erleben. Nein, sie muss nicht zwingend weh tun. Ja du kannst die Schmerzstärke ohne Medikamente beeinflussen. Nein, es gibt keine Garantie für Schmerzfreiheit, weil die Geburt von sehr vielen, teils unbeeinflussbaren Faktoren abhängt. Viel wichtiger als der Schmerz ist, ob du dich gut unterstützt, orientiert statt hilflos und selbstbestimmt fühlst.

Die wichtigsten Zutaten für gutes Gelingen sind Entspannung, ein natürlich- positives Mindset, Tools (wie kann ich mir selbst helfen), Wissen und ein Wohlfühlesetting mit bedürfnisorientierter Unterstützung. (All das ist natürlich im BiB Kurs enthalten!)

Wenn du Fragen hast zur Geburtspsychologie, die ich in einem Blogbeitrag beantwortet soll, schreib gerne eine Email oder hier in die Kommentare.

Wenn du deine Geburtskraft entfalten möchtest, kannst du gerne in meinen Angeboten stöbern…

Herzliche Grüße, Steffi Reimer

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TRAUMgeburt nach GeburtsTRAUMA? Wie geht das?

„Das mache ich auf keinen Fall noch einmal“

Da war ich mir sicher! Nie wieder schwanger sein und vor allem nie wieder Wehen, Schmerz, ausgeliefert sein, Angst, ausstehen und dann ein Schreikind… Auf keinen Fall. Das waren meine Schlussfolgerungen aus meiner ersten Geburtserfahrung. Trauma hätte ich es nicht gleich nennen können, trotz meines fachlichen Hintergrundes. Ich saß da mit diesem (meinem?) Baby, unterdrückte die Tränen und schaltete auf Funktionsmodus. Die Schreie der drei anderen Frauen, die in meinen 30 Stunden Wehen alle ihre Babys geboren hatten, hallten auch noch in meinem Kopf, als ich schon zu Hause war. War ich traumatisiert?

Woran erkenne ich eigentlich ein Trauma? Wichtig zu wissen: Ein Trauma ist ein Erlebnis außergewöhnlicher Bedrohung, das bei fast jedem ein Gefühl tiefer Verzweiflung, Angst oder Hilflosigkeit auslösen würde. Doch diese Definition ist fragwürdig. Viel entscheidender ist, ob ich während des Erlebnisses verzweifelt bin, mich ausgeliefert und hilflos fühle oder starke Angst, oder?

Aber sind solche Geburten nicht normal? Ungeahnte Schmerzen, „über die eigenen Belastungsgrenze kommen“, allein gelassen werden, „reißen sie sich zusammen!“, Angst, Wehentropf ohne Einverständnis. Die Zahlen für erlebte Gewalt unter der Geburt ist erschreckend hoch.

In meiner Tätigkeit als Geburtsverarbeitungspsychologin berichten mir Frauen meistens eins oder mehrere der folgenden „Symptome“:

  • Sie versuchen möglichst nicht über die Geburt zu sprechen, an sie zu denken und vermeiden es auch, den Ort wieder aufsuchen zu müssen
  • Sie unterdrücken Ihre Tränen und Traurigkeit.
  • Sie fühlen sich als schlechte Mutter, Versagerin und Schuldgefühle quälen sie.
  • Wenn eine erneute Schwangerschaft ansteht, klopft die Angst an.
  • Sie sind gereizter als früher, vielleicht schreckhafter, haben Schwierigkeiten sich zu konzentrieren, vielleicht gibt es sogar Wutausbruche.
  • Bilder oder kleine Filmsequenzen der Geburt können sich ungewollt aufdrängen, am Tag und in Form von Alpträumen.
  • Wenn andere Frauen von ihren Geburten berichten, beschleicht oder übermannt sie ein ganz unangenehmes Gefühl und die wollen am liebsten aus der Situation fliehen.
  • Gefühle des Mutterglück lassen auf sich warten.

Ich war wie gesagt irgendwie am Funktionieren. Mein Kind war eine Mischung aus high need Baby, hochsensibel und Schreibaby. Fast 9 Jahre später bin ich stolz auf das, was ich damals geschafft habe. Damals hatte ich Zweifel an mir: hatte ich meiner Tochter mit meiner Angst vor der Geburt einen gesunden Start ins Leben versaut? War der Kaiserschnitt meine Schuld?

Irgendwann wusste ich, dass ich diese Geburt verarbeiten muss und will. Für mich, für mein Kind, für unsere Beziehung, um eine bessere Mama sein zu können, um von meiner vorschwangerschaftlichen Ausgeglichenheit wieder etwas zurück zu bekommen. Und der Schritt fiel mir sehr schwer. Ich suchte mir eine kompetente Kollegin (Verhaltenstherapeutin mit Zusatzqualifikation in Hypnose und EMDR) und stellte mich meinen Gefühlen, meinen Gedanken, meinen Erfahrungen.

Und es änderte sich… wieder mehr Ruhe, mehr Geduld, eine neue Sichtweise auf das Erlebte. Frei von Schuldgefühlen. Ich wollte deswegen immer noch kein zweites Mal gebären. Doch ich wurde schwanger. 6 Jahre später. Und nun erwachte eine feste Vornahme in mir.

„Diesmal muss es besser werden. Diesmal bereite ich mich vor. Vor allem psychisch.“

Ich suchte Antworten auf die Fragen: Kann ich das Geburtserlebniss beeinflussen? Wie kam es zu dem Geburtsstillstand? Was braucht eine Geburt im Allgemeinen und was brauche ich, damit sie möglichst kurz, angenehm und selbstbestimmt ablaufen kann. Und ich fand so viel mehr Antworten als ich erhofft hatte. Ich entwickelte eine Methode, um mich zu entspannen, nutzte meine eigenen Affirmationen, baute Wissen über die Geburt auf und blieb laaaange zu Hause. Diese Geburt war meine persönlich weltbeste Geburt. Ich bestimmte über mich, ich war verbunden mit meinem Baby und in den Armen meines Mannes geborgen. Ich vertraute meinem Körper und der Natur und meiner Intuition. Ich tönte wie eine Löwenmutter die mich durchrollende Geburtskraft ohne Scham, aber voller Überraschung hinaus. Ich spürte sogar das Babyköpfchen. Bis es sich nicht mehr weiter bewegte. Trotz urkräftiger Wellen, trotz Positionswechsel. Irgendwann wusste ich, wir brauchen Hilfe. Und die gab es auch. Und diesmal war es ein für mich nachvollziehbarer Kaiserschnitt. Nichts, wofür ich mich schämen muss. Ich hatte alles getan, um eine natürliche Geburt zu ermöglichen. Die erste Untersuchung im Krankenhaus war also mit vollständig geöffnetem Muttermund und das erste Mal, dass ich einen Schmerz empfand. Die Ärztin war vom eher robusten Typ. Ich sah mein Baby gleich nach der Bauchgeburt, hörte den ersten Schrei und verliebte mich in ihn beim ersten Anblick. Ich war glücklich und bin es bis heute. Meine Beckenanatomie hatte mich zu den wenigen Frauen gemacht, die der Geburtsmedizin sehr dankbar sein darf. Ich bin dankbar, den Unterschied zwischen einer herkömmlichen und einer psychologischen/ mentalen Geburtsvorbereitung erlebt zu haben. Immerhin 5 statt 30 Stunden Wehen. Kein Schmerz statt unerträglicher Schmerz. Selbstwertgefühl statt Schuld und Scham. Jede Geburt ist zutiefst individuell. Jede Frau hat schließlich ihre ganz eigene eigene (kein Fehler!) Geburt, ganz eigene Anatomie, ganz eigenes Schmerzempfinden, findet unterschiedliche Arten zu Tönen hilfreich oder versinkt sich in Stille, tanzt oder singt lieber, ist lieber im Wasser oder an Land. Die eine entspannt sich mit Atmung, die andere über Hypnose, die dritte meistert ihre Wellen in Achtsamkeit, die vierte über den Kopf mit Affirmationen.

Aber drei Dinge sind unabdingbar für eine Traumgeburt nach einem Geburtstrauma:

  1. Die Verarbeitung der Traumafolgen.
  2. Wissen (was brauche ich, wen brauche ich, wo fühle ich mich sicher und geborgen)
  3. Fähigkeiten (entspannen, vertrauen, intuitiv handeln oder auch zulassen, loslassen, mitgehen)

Für mich sind diese Erfahrungen so prägend gewesen und ich sehe auch, wie der Start ins Leben meine Kinder für ihr Leben geprägt hat, dass ich den unbändigen Drang verspürte, für andere Frauen ein Angebot zusammenzustellen, dass ihnen meine unangenehmen Erfahrungen erspart oder sie genau da abholt, wo ich auch mal stand. Mit Verständnis, Wertschätzung und dem fachlichen Werkzeug im Kopf gründete ich daher BIRTHinBALANCE mit einer Weiterentwicklung der Hypnobirthing Methode, mit unkomplizierter und schneller Hilfe nach traumatischen Geburten und Möglichkeiten, das auch online zu machen. Anfangs hatte ich da Zweifel, denn ich hatte Erfahrung mit Psychotherapie in Kliniken, im ambulanten Setting, aber online? Sollte das funktionieren? Viele Sitzungen später online und vor Ort kann ich diese Sorgen beruhigt abhaken. Die Frauen haben bisher einstimmig Ihre Ziele erreicht und können unbeschwert über ihre Geburten sprechen, sich auf neue Schwangerschaften einlassen und Schuldgefühle hinter sich lassen. Die letzte Email nach dem letzten BiB Kurs zur Geburtsvorbereitung hat mich bedonders berührt. Eine Frau, die ihr erstes Kind durch Kaiserschnitt entband und wegen Beckenendlage beinahe wieder auf die Erfahrung des Gebärens hätte verzichten sollen. Sie berichtete von einer glücklichen Geburt im Geburtshaus. Nicht schmerzfrei, aber superglücklich und selbstbestimmt. Eine Erstgebärende schrieb von ihrer zweistündigen Geburt in Entspannung. Und ich bin so happy, dass ich die BiB Methode nun dieses Jahr zum ersten Mal als Ausbildung anbieten kann! Mehr Kursleiter bedeuten nämlich auch mehr Frauen, die vor Ort Zugang haben zu den wertvollen Techniken in eine glückliche Geburt–ob mit oder ohne Schmerzen, ob laut oder leise ❤️😊❤️

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HypnoBirthing Kursleiterausbildung 2020? BiB Kursleiter werden

Steffi Reimer, Diplom-Psychologin

Ob Hypnobirthing, Positive Birth, das etwas spirituellere FlowBirthing und wie sie alle heißen- sie alle haben ein Ziel: Frauen zu einem möglichst positiven, selbstbestimmten Geburtserlebniss aus eigener Kraft begleiten. Es gibt einige große und kleine Nuancen zwischen den Konzepten. Zum Beispiel ob der Kurs nur für Frauen oder für Paare ist, ob die Ausrichtung eher spirituell oder fundierter ist. Bei all der Auswahl hatte ich mich 2018 entschieden, mich in dem Urkonzept dieser Methoden ausbilden zu lassen. Ich fand 2 Ausbildungswege- direkt bei der HBGE (Hypnobirthing Gesellschaft Europa) und bei einem Institut in Deutschland, wo der Preis entschieden höher (2600€ zu 1500€), der Unterschied zwischen den Ausbildungen jedoch nicht allzu groß schien. Eher eine Kopie mit Änderungen, so schien es mir bei der Lektüre beider Bücher. Also entschied ich mich für das Original nach Marie Mongan bei der HBGE.

Und ich habe das nicht bereut. Sydney Sobodka hat uns damals in Berlin 4 Tage lang eine didaktisch gute und abwechslungsreiche Ausbildung geboten. Es ging viel um Hypnose und wir lernten die Kursinhalte kennen. Es war eine angenehme Atmosphäre. Erst im Nachhinein merkte ich, dass bis zur Umsetzung des Vermittelten in Form eines eigenen Kurses viel Arbeit auf mich wartete. Sehr viel. Durcharbeiten, auswendig lernen und hier und da hatte ich so meine Schwierigkeiten, mich an das vorgegebene Konzept zu halten. Ich bin Diplom-Psychologin und habe ein paar Jahre in der Schmerztherapie gearbeitet. Nachdem ich auch noch die Grundausbildung in Hypnose gemacht hatte, bemerkte ich, dass dieses Konzept einfach schon an einigen Stellen zu alt ist und in den Jahren seit 1990 kein Update mehr erfuhr. Das biss sich mit meinem Anspruch, Frauen von neuen Erkenntnissen profitieren zu lassen. Über die verschiedenen Kurse hinweg, nach vielen von Teilnehmern ausgefüllten Feedbackbögen und Geburtsberichten, nach vielen Sitzungen mit Mamas zur Geburtsverarbeitungen (nicht nach meinem Kurs) und immer mehr Hinzupacken von neuen, wissenschaftlich als wirksam bestätigten Methoden und Weglassen von Tools, die die meisten als unbrauchbar erlebt hätten, bemerkte ich, dass ich vom ursprünglichen Konzept ein ganzes Stück weggekommen war. Ich möchte Geburt als ganz buntes Erlebnis von schmerzhaft bis orgasmisch, von leise bis inbrünstig laut vermitteln, die Intuition jeder einzelnen Frau herauskitzeln, auf dem aktuellen Stand der Erkenntnisse arbeiten, das Paar und die Familienbindung stärker betonen und das wertvolle Tool der Achtsamkeit einbauen. Das sind nur einige Beispiele von einer langen Liste von Veränderungen, die sich aus Wissenschaft und Praxis seit meiner Ausbildung zur Hypnobirthing Kursleiterin ergeben haben. Auch gefiel es mir nicht dass ich für jedes Kurspaar die Hypnobirthing Bücher bestellen musste. Nur dazu gab es dann den Link zu den Audios für jedes Elternpaar. Alles für mich persönlich zu kompliziert und mit weiteren Kosten verbunden. Ich habe mich dann entschlossen, mich nicht rezertifizieren zu lassen. Ich überarbeitete den Kurs, entwickelte ein Audio zum Kurs, indem mehr Tools mit weniger Zeitaufwand trainiert werden können und ein Audio, das die Gebärende mit in die Geburt nimmt und dank eingebauter Anker so viel leichter alle wichtigen Techniken von Entspannung, Imagination, Achtsamkeit, Teamwork mit dem Baby bis zu den Atemtechniken tatsächlich anwenden kann.

Und in einem nächsten Schritt wollte ich nun eine Ausbildung schaffen, die qualitativ hochwertig ist, sich mit einem bestehendem Berufsleben und Kindern vereinbaren lässt und die für mich unschönen Aspekte meiner Ausbildung durch gute Alternativen ablöst.

Dabei herausgekommen ist eine Mischung aus Online Videos für die Wissensvermittlung, kombiniert mit einem Präsenzwochenende für die Kurspraxis. Ich möchte, dass die Teilnehmerinnern danach ihren ersten Kurs halten können und die dabei aufkommenden Fragen in einer individuellen Supervision geklärt werden können. Ich möchte, dass wir als eine Gemeinschaft von Frauen für Frauen und werdende Papas zusammenwachsen. Das Konzept soll auch zukünftig von neuen Erkenntnissen, Kursleitererfahrungen und Teilnehmerfeedbacks bereichert werden.

Wenn auch du Teil dieser Gemeinschaft zur Verbesserung der Geburtserfahrung, der Stärkung der Frauen und für sanfte Starts ins Babyleben sein möchtest, dann kannst du deine Bewerbung ab sofort an Steffi Reimer von BIRTHinBALANCE senden.

Werde zertifizierte BIRTHinBALANCE Kursleiterin! Hier mehr erfahren.

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Was gibt es Schöneres?

Ich bin nun seit ein paar Monaten auf diesem Weg unterwegs… der Weg, der meine Berufung noch einmal herzzentrierter werden ließ.

Der Weg, auf dem Wissenschaft, Studium, Ausbildung, Weiterbildung und Herz sich an die Hände nahmen, um etwas Neues zu formen.

Der Weg, den ich wie eine unsichtbare, aber spürbare Strecke vor mir auftut und der seine wunderschöne Gestalt mit jedem Schritt sichtbar werden lässt.

Es ist die Vereinigung von Wissen und Seele, von Herz und Kopf und es kann nur richtig sein, wenn in so kurzer Zeit ein Stein ins Rollen kommt und so viele nach sich zieht, dass daraus schon eine kleine Brücke gebaut werden könnte.

Es ist die Brücke über den Fluss, der den Übergang zwischen meinem Leben vor dem Mut und die Fortsetzung dieses Lebens nach dem Mut kennzeichnet.

Und die Belohnung für diesen Mut: die ist weit ab von monetären Gütern einfach unbeschreiblich.

Hier ein kleiner Einblick von Feedbacks, die meine KlientInnen öffentlich gemacht haben:

Das ist für mein Herz und meine Seele so viel mehr Wert, als einfach arbeiten gehen, um Äpfel kaufen zu können.

Ich bin so beseelt von diesen tiefgehenden Herzensmomenten in meinen Kursen und Coachings.

Und es ist etwas dran, ihr Lieben: Wenn du deinen eigenen, deinen ganz persönlich richtigen Weg gehst, d a n n geht etwas Magisches von dir aus und zieht wie ein Magnet andere stimmige Puzzelsteine an.

So durfte ich im Podcast Mutterinstinkt ein Interview geben.

Ich habe im unerzogen Magazin einen Artikel zum Geburtsschmerz geschrieben.

Ich bin eingeladen worden, um im kommenden Jahr auf einem bindungsorientierten Familienfestival Workshops anzubieten…

In meinem Kopf sprudeln viele Ideen, die auf ihren Moment Zeit warten, um ins Leben geholt zu werden.

Die Erfolgsquote von Geburten im Glücksrausch mit den BiB Methoden liegt bei 90% … mehr geht nicht! Das zeigt, dass die BIRTHinBALANCE Methode, die neben Hypnobirthing die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu schmerzarmen, glücklichen und sicheren Geburten der letzten Dekaten integriert… das volle Potenzial weiblicher Geburtskraft freisetzen kann.

Es hat sich aber auch gezeigt, dass es gewisse Voraussetzungen braucht, damit es gelingt:

1. Im Kurs oder Coaching braucht es Bereitschaft, ins eigene Herz zu gehen und sich auf die Meditationen und Übungen einzulassen.

2. Frauen müssen die Verantwortung für ihre Geburt selbst übernehmen und sich von dem Gedanken, dass das Krankenhauspersonal diese Verantwortung für sie tragen kann, verabschieden.

3. Üben: umso regelmäßiger, umso besser!

Wenn dann das Schicksal dir hold ist und du nicht zu den 5-10% Frauen gehörst, bei denen die Medizin dein Helfer in der Not werden muss, dann darfst du deine beste Geburt im Glücksrausch erleben.

Und wenn nicht, dann kann ich nur empfehlen, das Erlebte sanft heilen zu lassen… mit der Zeit, der Liebe oder mit mir natürlich 🙂

Und auch meine KlientInnen, die wegen ganz anderer Themen zu mir kommen, berühren und bereichern mich jede auf ihre ganz eigene Weise.

Und inzwischen hat auch mein Audiotraining zur mentalen Geburtsvorbereitung zur Revolutionierung des allzu angstbesetzten Geburtsimages beigetragen. Die Mamas beschreiben mir in Emails ihre tollen, heilsamen und kraftvollen Geburtsreisen.

Großer Dank gilt hier meiner lieben Freundin Ulli, die mit ihrem Piano einen Anker komponiert hat, der im Audio den Abruf der erlernten Entspannung und Techniken im Moment der Geburt noch viel schöner und leichter macht.

In tiefer Dankbarkeit an meinen Mut und meine KlientInnen sowie alle, die mich auf diesem Weg unterstützen!

Steffi Reimer

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Resümee – ist Geburt beeinflussbar?

Es ist Zeit für einen kleinen Zwischenbericht. Nachdem ich nun mit den verschiedenen Angeboten von Kursen und Einzelcoachings bereits einige Frauen und Paare in und nach ihren Schwangerschaften begleiten durfte, möchte ich Euch an den Rückmeldungen teilhaben lassen.

Erstmal ganz grundsätzlich: ja, es funktioniert nicht nur bei mir! Die Geburtsvorbereitung, sofern sie gut ist, ist ein entscheidender Faktor für das Erlebnis Geburt. Hier also ein paar Zitate von meinen TeilnehmerInnen:

Entspannung, Bindung, Intuition und Vertrauen.

“Ich bin so glücklich, damals deinen Flyer gefunden zu haben und diesen Fünkchen Hoffnung, dass ich meine Geburt beeinflussen kann, ernst genommen habe. Auch wenn ich es mir noch nicht wirklich vorstellen konnte.“


“Schade, dass der Kurs schon vorbei ist. Das ist so eine entspannte Auszeit vom Alltag.“


“Ich fühle mich total gestärkt und bin ins Selbstvertrauen gekommen.“


“Ich weiß jetzt, wie ich meine Frau unterstützen kann und muss nicht wieder so passiv und blöd daneben stehen und hilflos den Geschehnissen zusehen.“ (ein Papi)

Gemeinsam Geburt erleben und gestalten.


“ Das war die beste Investition des letzten Jahrzehnts für uns!“

“Das musst du dir patentieren lassen!“ -> Erkläre ich dir natürlich, diese Aussage meines letzten Exklusivkurspaares: mein Angebot basiert auf dem Hypnobirthingkonzept von Marie Mongan und ist somit zigtsausendfach bewährt bis ins englische Königshaus. (Kate gebar mit dieser Methode). Daher hören meine Eltern von mir im Kurs manchmal folgenden Satz: “Das ist jetzt nicht Hypnobirthing original, das ist von mir.“ Dabei handelt es sich um Wissen und Methoden aus der Schmerzpsychologie und Psychotherapie. Zum Beispiel erlebt ihr bei mir die vorgeburtliche Bindung nochmal tiefer und intensiver als im Original und die Möglichkeiten der Schmerzbeeinflussung sind auf den Stand der gegenwärtigen Forschung aktualisiert. Das tut einfach Not aus meiner Sicht, wird aber von den Hüterinnen der Hypnobirthingmethode bislang nicht angestrebt.

Ein Problem, das mir begegnet und das ich nicht verheimlichen möchte (denn Transparenz ist mein Anspruch) ist, dass die Mamas sich zu wenig Zeit nehmen, um die Übungen zu vertiefen. Das liegt oft daran, dass bereits Kinder da sind oder sie zu der Sorte Helfermenschen gehören, die auf ihrer ToDo Liste selbst ganz unten stehen. Zum einen möchte ich Euch ermutigen, euch selbst einen höheren Stellenwert in eurem Leben zu geben. Ihr dürft euch genauso viel Wert sein, wie andere. Und wenn das nicht geht, dann sorgt für euch, um für die anderen wirklich präsent sein zu können. Eine Auto fährt auch nur, wenn es betankt ist und auch wenn diese Analogie etwas blechern ist, sie trifft es auf den Punkt. Für wen das zu schwer ist, gibt es noch meine miniMAX-AUDIO Methode. Eine Audio mit 10Techniken zur Geburtsvorbereitung. All inklusive könnte man fast meinen. Sie ist natürlich nicht so umfangreich im Wissensaufbau wie 12 Stunden Kurs mit Erklärungen und Übungen. Diese Variante ist gedacht für die Frauen, die mehr Zeit nicht aufbringen können oder wollen und dennoch nicht an Intensität der Übungstiefe einbüßen wollen.

Eine Mama, die sich selbst vergisst, vergisst 2Dinge: 1.Ihre Kinder lernen an ihrem Vorbild. 2.Ihr Akku wird schwach werden.

Das Audio gibt es als allgemeine Variante oder in Kombination mit einem Einzelcoaching- dann bekommst du ein Audio, das ganz auf deine Bedürfnisse zugeschnitten ist. Mehr dazu unter Einzelcoaching in meinen Angeboten.

Ein anderes Thema, das mir begegnet sind die -sagen wir mal- immer noch auftretenden suboptimalen Erfahrungen, die Paare unter der Geburt in Krankenhäusern machen müssen. Allein gelassen, wie ein Objekt behandelt, abfällige Bemerkungen statt Unterstützung beim Stillen… nein ich möchte weder global urteilen noch Angst oder Vorurteile schüren. Denn es gibt ja zum Glück auch vieeele superfachkompetente und sozial kompetente Menschen im Spital. Das Problem: vorher weiß man ja nicht, wem man da begegnet. Und die lieben Hebammen leiden auch unter dem Verhalten ihrer kratzbürstigen Kolleginnen. Am Ende schadet dies dem Ruf der ganzen Station. Nun ist die Entspannung der Gebärenden jedoch Voraussetzung für eine angenehme und reibungslose Geburt. Warum? Wegen der Hormone. Stresshormone stören die Geburtshormone beachtlich und hemmen beispielsweise die Wehentätigkeit oder die Entspannung der Gebärmuttermuskulatur, die den Weg frei geben muss für das Baby. Diese Ringmuskulatur erschwert die Geburt und es wird unnötig schmerzhaft, wenn die Mutter sich nicht entspannen kann. Daher möchte ich die Möglichkeit einer Beleghebamme erwähnen. Dann weiß FRAU, woran sie ist. Dann können Wünsche, persönliche Besonderheiten u.ä. schon vorher besprochen werden und die Hebamme ist wirklich für euch und nicht noch parallel für andere da. Die Wissenschaft hat längst gezeigt, dass diese Kontinuierliche Begleitung von Anfang bis Ende durch eine Hebamme die WERTVOLLSTE Möglichkeit ist, Geburt sicher, natürlich und angenehm werden zu lassen.

Diese und viele andere Zusammenhänge erkläre ich euch im Kurs. Denn soziale Faktoren, biologische Prozesse und unser Erleben sind untrennbar. Daher ist es clever, diese Zusammenhänge zu kennen und für den eigenen Vorteil zu nutzen.

Mach deine Geburt zu deiner Traumreise! 90% hast du in der Hand! Und auf die 10%Prozent Schicksal bereite ich dich auch noch vor. Oder eben nach.

Herzlichst, Steffi

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Authentischer Geburtsbericht

Ich freue mich, dass ich für Euch heute wieder einen Geburtsbericht veröffentlichen darf. Er ist von Ilka aus Chemnitz- ich kenne sie (noch) nicht persönlich, aber sie war so lieb, ihre ganz eigene Geburtsgeschichte aufzuschreiben und für Euch zum Lesen freizugeben. Herzlichen Dank!!!

Sie hat wie ich keinen Kurs besuchen können, aber dennoch ein paar Hypnobirthingelemente genutzt. Wichtig anzumerken meinerseits ist, dass dadurch ganz wichtige Inhalte, Techniken zur Blockadenlösung (Ängste, hinderliche Gedanken, Vorerfahrungen), Übungen für die Schwangere und den Geburtsbegleiter, Hypnosen und die nicht zu unterschätzende Kursdynamik fehlen. Nichtsdestotrotz können schon das Buch und die Atemtechniken sehr hilfreich sein. Lest selbst: 

Hypnobirthing in Eigenregie – ein Erfahrungsbericht von Ilka

Als ich schwanger war tauschte ich mich viel mit einer Freundin aus, die bereits Mutter war und dabei ging es auch um das Thema Angst vor der Geburt. Sie brachte mich in Kontakt mit dem Thema Hypnobirthing. Ich machte mich damals auf die Suche nach einem Kurs, konnte aber im Umkreis nichts finden. Mir blieb also nichts anderes übrig als per Buch und Youtube in das Thema einzusteigen. Ich bin ein Mensch der generell offen ist für Selbstheilungskräfte und Entspannungstechniken, daher hatte ich wenig Schwierigkeiten mich mit dem Gedanken anzufreunden, dass auch eine Geburt zumindest leichter werden kann durch Atmung und Konzentration. 

person s tummy and hand

Ich habe das Buch intensiv gelesen, die dazugehörige CD verwendet, bin aber schnell auf meine eigene Musik und Hypnobirthing-Videos bei Youtube umgestiegen. Der Tag der Geburt rückte unaufhaltsam Näher und schon das Gefühl, dass ich selbst zumindest einen Einfluss auf das haben kann was geschieht nahm mir die Angst. Meine Tochter kam plötzlich und 8-12 Tage vor dem eigentlichen Termin. Ich lag bereits um 23.30Uhr im Bett und hatte eine Stunde geschlafen, als ich einen Blasensprung bekam. Ich blieb entspannt und ging erstmal duschen, da ich keine Wellen hatte. Ich bat meinen Freund im Krankenhaus anzurufen, um das weitere Vorgehen zu besprechen. Wir sollten uns in Ruhe fertig machen und kommen. Ich wurde dort erstmal aufgenommen und da weiterhin keine Wellentätigkeit vorhanden war entschieden wir, dass mein Freund erstmal wieder Heim fährt und ich ihn informiere, falls sich etwas ändert. Mein Lebensgefährte wusste zwar, dass ich mich mit der Geburt befasst hatte, aber nicht mit welchen Praktiken, da er weniger offen ist für solche Dinge als ich und ich mich irgendwie nicht traute ihm mein Vorhaben zu unterbreiten (ich wollte nicht, dass er es nicht ernst nimmt oder es mir ausredet). Gegen 2Uhr fuhr er und er war noch nicht am Auto, da kam die erste Welle. Gleich mit Abständen von 8 Minuten. Laufen war in diesem Moment schon unangenehm und da der Stuhl im Zimmer wo die Wellen kontrolliert wurden so bequem war, fragte ich, ob ich dort bleiben darf. Erst schaute ich ein paar Minuten Fernsehen, aber das lenkte mich zu sehr ab. Es war der 01. Juni und es sollte ein sehr warmer, schöner Sommertag werden. In dem Zimmer war ein Fenster auf und ich konnte die laue Luft fühlen, sehen wie sich der Tag ankündigte und die Vögel gaben für mich und meine Tochter ein kleines Konzert.

white and black bird perched on person s hand

Die künstliche Beleuchtung hatte ich ausgeschaltet. Ich konzentrierte mich auf diese wohlige, natürliche Stimmung, legte meine Hände auf meinen Bauch und entspannte mich. Ich sprach meiner Tochter gut zu und sagte ihr, dass sie keine Angst zu haben braucht und wie sehr ich mich auf sie freue. Ich hatte immer das Bild der sich öffnenden Blüte vor Augen und konzentrierte mich auf die Atemübungen. Ich hatte zwar Wellen in kurzen Abständen (wie kurz weiß ich nicht, da ich mich nicht darum gekümmert habe), aber es war sehr gut auszuhalten. Ab und zu kam eine Schwester vorbei um nach mir zu schauen, da man von mir keinen Mucks hörte. Ich hatte darum gebeten, dass man meinem Freund sagen soll, dass er gegen 6Uhr wieder da sein soll. Er kam pünktlich und man kündigte uns an, dass wir bald in den Kreißsaal gehen sollten. Gegen 7Uhr war es soweit. Eine Hebamme kontrollierte den Fortschritt und war erstaunt, dass mein Muttermund schon zur Hälfte geöffnet war, obwohl ich so unauffällig und ruhig in meinem Zimmerchen gesessen hatte. Von nun an wurde alles etwas turbulenter. Durch den Umzug in den Kreißsaal wurde ich aus meiner Tiefenentspannung geholt. LEIDER. Ab jetzt waren die Geburtsschmerzen deutlich zu spüren. Ich bekam einen Einlauf und musste auch ein sanftes Schmerzmittel nehmen, weil die Schmerzen doch sehr plötzlich deutlich stärker waren. Ich wurde zum ersten Mal Mutter und hatte noch nicht das Selbstbewusstsein zu widersprechen, daher machte ich mit was mir gesagt wurde. Mein Freund war toll, er kühlte mir die Stirn, machte mir Mut und hielt meine Hand. Zwei Stunden und 19 Minuten nachdem wir in den Kreißsaal gekommen sind erblickte meine Tochter das Licht der Welt. Ich musste weder geschnitten, noch genäht werden, lediglich eine minimale Dammschürfung blieb zurück, die problemlos heilte. Ich bin heute überzeugt, dass mir meine Vorbereitung diese kurze und „angenehme“ erste Geburt beschert hat. Es haben alle einen tollen Job gemacht, dennoch bin ich der Meinung, dass es für mich noch sanfter und reibungsloser gegangen wäre, wenn ich einfach in dem Zimmer in meiner Konzentration geblieben wäre und das Hypnobirthingkonzept bis zum Ende durchgezogen hätte. Das Selbstbewusstsein, das vor erfahrenen Hebammen zu vertreten, hätte mir ein Kurs mit Sicherheit geben können, weshalb ich auch bei einer weiteren Schwangerschaft unbedingt einen Kurs in Betracht ziehen würde.

Ilka aus Chemnitz

Mein nächster und einziger Sommerkurs findet im Juli statt. Termine findest du hier

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Kritik am Hypnobirthing Teil 2:

Nachdem ich mich zum meist gehörten Skeptiker-Argument: „Hypnobirthing ist Esoterik“ im ersten Teil zur Kritik am Hypnobirthing ausführlich geäußert habe, folgt nun der zweite Teil mit folgenden Kritikpunkten:

  1. Die Frauen werden in der Klinik von der Realität geschockt.
  2.  Hypnobirthing macht Stimmung gegen Kliniken. 
  3. In Hypnose bin ich willenlos und ausgeliefert.
  4. Hypnobirthingfrauen dürfen nicht pressen. 
  5. Hypnobirthing ist nur Hypnose, Atmen und Visualisieren. Da fehlt der Körper. 
  6. Hypnobirthing bringt dir viele Techniken bei und am Ende weißt du gar nicht, was du machen sollst.

Zu 1. und 2.: Hypnobirthing trifft Realität und macht Stimmung gegen Kliniken:

Hypnobirthing so: Im Buch von Marie Mongan liest man von einer sanften, schmerzarmen bis schmerzfreien Geburt, selbstbestimmten Entscheidungen und Frauen, die nicht pressen, sondern das Baby hinausatmen.

Realität so? Auf der anderen Seite gibt es Aktionen wie den roses revolution day: Ein Tag Ende November, an dem Frauen, denen Gewalt unter der Geburt angetan wurde, eine Rose vor die Kreißsaaltür legen können, um ein Zeichen zu setzten gegen Gewalt in der Geburtshilfe. Und es gibt Hebammen, die in ihrem ganzen Berufsleben noch keine Gebärende ohne Schmerzen gesehen haben sollen.

Wer hat denn nun recht?

Die Antwort lautet: keiner und jeder. Denn all diese Varianten von Gewalt unter der Geburt, die jede Frau schockieren kann (unabhängig von der Vorbereitung) bis achtsam begleitete Geburt im Krankenhaus sowie von schmerzhaften bis schmerzfreien Geburten ist ALLES möglich.

Als Schmerzpsychologin sei mir folgender Hinweis gestattet: Eine Hebamme, die den Frauen im Geburtsvorbereitungskurs vorhersagt, dass sie heftige Schmerzen erleiden wird unter der Geburt, macht sich wahrscheinlich in just diesem Moment zum Mitverursacher dieser späteren Erfahrung. Man nennt das den Rosenthaleffekt.

Hypnobirthingmütter können also tatsächlich von einer sehr unsanften Realität eingeholt werden, wenn sie denn an Personal geraten, dass Ihnen respektlos, entmündigend oder einfach völlig erschöpft und vielleicht gereizt (Stichwort Hebammenmangel) gegenübertritt. Daher wird im Kurs durchaus aufgeklärt über übliche Routinen im Krankenhausalltag– um dieser möglichen Kollision zwischen Wunsch und Wirklichkeit vorzubeugen. Und diese Routine wird begründetermaßen kritisch dargestellt. Das ist der Kritikpunkt „Stimmung machen gegen Kliniken“. Ja, es wird für mögliche Faktoren, die die Geburt ungünstig beeinflussen können, sensibilisiert. Das stimmt. Und ja, den Teilnehmern wird der Rücken gestärkt, um den leider tatsächlich noch viel zu häufig erlebten Grenzüberschreitungen begegnen zu können. Allerdings ist das für all diejenigen Fachpersonen im Krankenhaus kein Problem, die in ihrer Grundhaltung das tun, was sowieso ihre Pflicht ist: informed consent nennt sich das: Die Eltern werden über Interventionen aufgeklärt, Alternativen benannt und in Entscheidungen einbezogen. Nicht mehr und nicht weniger ist das, was Hypnobirthing sich wünscht. Denn das ist Selbstbestimmung– das Recht eines Menschen, eines Patienten und einer der wichtigsten Faktoren für die Geburtszufriedenheit einer Frau.

zu 4.„NICHT PRESSEN!?!“ – gern wird behauptet, Hypnobirthingmütter dürfen nicht pressen. Ich mach es kurz: Hypnobirthing unterstützt natürliche Geburtsvorgänge. Wenn die Frau also einen NATÜRLICHEN Pressdrang verspürt, dann soll sie auch an dieser Stelle ihrem Körper vertrauen und mit dem Gefühl gehen. Gemeint ist vielmehr das althergebrachte „Luft anhalten, Kopf auf die Brust und Pressen, Pressen, Pressen!“ – das soll tatsächlich unterlassen werden. Und zwar aus gutem Grund.

3. Willenlose Hypnoseopfer? Hypnose ist ein Zustand tiefer Entspannung und klarer Fokussierung. Dabei ist man immer noch Herr/ Frau der Lage und kann denken, sich schützen und Entscheidungen treffen. Diese Sorge ist vollkommen unbegründet.

zu 5. Keine körperliche Vorbereitung? Das ist ganz klar Quatsch. Beckenboden, Muskelkräftigung für günstige Geburtspositionen, Dammmassage seinen nur mal beispielhaft genannt als körperliche Geburtsvorbereitungspunkte, die fester Bestandteil im Kurs sind.


6. Zu viele Techniken? Ja es sind wirklich viele Techniken und ich persönlich finde auch, es könnte etwas weniger sein. Aber dann zeigt sich hier und da, dass genau die Übung, die ich aussortiert hätte, für eine Frau eine wichtige Übung war. Ich denke, es ist vielmehr Aufgabe der Kursleiterin, die Teilnehmerinnen hier gut zu begleiten, um am Ende des Kurses ein stimmiges eigenes und alltagstaugliches Programm zusammenzustellen. Ich habe dafür ein Arbeitsblatt entworfen, wo meine Teilnehmer ihr eigenes „take home“ – Programm in Form ihrer Schatzkiste festhalten können. Mein Motto immer wieder: Lieber weniger und das dafür oft geübt und fest verankert als viele Übungen so hin und wieder mal gemacht. Es ist wirklich nicht wichtig, viel Verschiedenes zu machen. Aber einiges weniges viel zu machen, ist Gold wert. Der Vorteil der vielen Techniken ist einfach, dass am Ende jede etwas findet, was bei ihr funktionieren kann.

Habt ihr noch andere Punkte, zu denen ich etwas schreiben soll? Immer her damit!

Was ist bei mir anders als im Original?

Ich persönlich habe das original Hypnobirthing ja erweitert und manche Formulierungen abgewandelt. Ich mag es nicht so direktiv- ich sehe meine Aufgabe vielmehr in der Vermittlung von Wissen. Die Entscheidungen treffen dann die Mütter. Hier ist der Sprachstil im Original einfach für meinen Geschmack manchmal zu forsch.

Zudem gibt es bei mir die Möglichkeit einer individuellen Audio-Datei. Die Mamas können so auf ihre beste Weise in die Entspannung kommen und ihre persönlichen Affirmationen tief verankern. Der Vorteil ist hierbei zudem, dass möglichen Störungen (z.B. im Kreißsaal Geräusche, Gespräche oder auf der Autofahrt zum Geburtsort) durch gezielte hypnotische Suggestionen vorgebeugt werden kann. Auch dies ist ein Unterschied zum Originalkonzept.

Ich arbeite auch sehr gerne mit Hebammen zusammen. Ich sehe, dass vieles, was in den Kliniken schief geht, eher ein Problem im System ist. Aber klar- es gibt auch diejenigen, die von ihrer Einstellung den Mamas und der Geburt gegenüber nicht so ideal sind für einen entspannten Geburtsverlauf. Das liegt oft daran, dass die Zusammenhänge und der eigene Einfluss gar nicht bewusst sind. Dafür biete ich auch Workshops an- Geburt aus einem bio-psycho-sozialen Blickwinkel zu betrachten ist enorm wichtig und kann auch für das Fachpersonal ein sehr großer Zugewinn sein. Denn schöne Geburten mitzuerleben lieben sie ja 🙂

In meinem Kurs lernen die Eltern auch noch gezielt mehr über Schmerzbewältigungsmethoden fern von Medikamenten. Und sie erfahren etwas über die neurobiologischen Mechanismen dahinter.

Die Einheit zur vorgeburtlichen Bindung habe ich etwas ergänzt, was zu einem intensiven Genusserleben der Paare führt. Vor allem die Männer genießen diese Zeit ganz intensiv.

Apropos Männer. Für die Geburtsgefährten wurde das MAMMUT-Konzept kreiert. Mit konkreten Tipps und Anleitungen gehen sie noch gestärkter in die Geburt.

Hypnobirthing ist aus meiner Sicht ein geniales Konzept. Es bedarf einfach ein bisschen Update und kann durch psychologisches Hintergrundwissen und ein paar Techniken aus der Psychotherapie noch verbessert werden. Ich nenne das, was dabei herauskam HypnobirthingPLUS – ein mental-anästhesiologisches Geburtsvorbereitungsprogramm. Dabei ist das Ziel, eine entspannte, selbstbestimmte, intuitive und artgerechte Geburt zu erleben- in Zufriedenheit und Selbstvertrauen. Es kann schmerzfrei sein, muss aber nicht.

Falls das für dich interessant klingt, kannst du auch zu meinen Angeboten schauen.

Ansonsten viel Genuss und Freude mit deiner Schwangerschaft, eine wundervolle Geburt und entspannte Elternzeit wünscht dir Steffi Reimer von birth in balance!

Geburtsvorbereitung

Leben schenken- ein Hypnobirthing-Geburtsbericht

Heute komme nicht ich zu Wort, sondern eine Mama, die 2018 mit Hypnobirthing ihre Geburt vorbereitet hat. Was sie dann erlebte, erfahrt ihr in ihrem wundervollen Geburtsbericht.

Mit solchen Berichten möchte ich euch eine realistische Idee vermitteln, wie Hypnobirthinggeburten sein können. Viel Freude beim Lesen und ein herzliches Dankeschön an dich, liebe Anne, dass du euren wertvollen Moment auf diese Weise mit uns teilt.

LEBEN SCHENKEN

ein Hypnobirthing-Geburtsbericht von Anne Ruitz

Es war 21Uhr am Abend des 23.06.2018. Es war einer der wenigen Tage des Sommers, die etwas kühler waren, Deutschland spielte gerade sein zweites Gruppenspiel der Weltmeisterschaft und ich lag bei meinem 4-jährigen Sohn im Bett und streichelte ihm den Rücken – er war kurz vorm Einschlafen. Der kleine Mann im Bauch war auch ruhig… bis ich einen beherzten Tritt im Oberbauch spürte und eine Art Knall. Ich erschrak und wusste sofort, dass etwas anders war. Kurz darauf spürte ich Flüssigkeit meine Beine hinunterlaufen. Meine Fruchtblase war geplatzt. Mein Herz klopfte mir bis zum Hals, ich begann leicht zu zittern, die Aufregung hatte meinen ganzen Körper im Griff, denn ich wusste: Nun ist es soweit, nun gilt es anzuwenden, worauf ich mich die letzten 5 Monate – seit Beginn meines Hypnobirthing-Kurses – täglich vorbereitet hatte.

Es folgte kurzer Aufruhr als ich meinem Mann sagte, was geschehen war und mein großer Sohn war natürlich auch wieder wach geworden und freute sich, dass sein Brüderchen nun bald auf der Welt sein wird. Ich spürte indessen, dass es Zeit war, mich zurückzuziehen und zu entspannen. Mein Mann, der zugleich mein Geburtsbegleiter war, half mir meinen Raum vorzubereiten: Ich dimmte das Licht, zündete meine Duftkerze an und legte die Musik bereit, die ich mir für diese Phase der Geburt ausgesucht hatte. Ich verabschiedete mich von meinem Erstgeborenen, der – wenn ich ihn das nächste Mal sehe – ganz offiziell ein großer Bruder sein wird. Ich legte mich ins Bett, umhüllt von der weichen Bettwäsche, die ich liebte, Rosenduft und bronzefarbenen Licht, ich hörte die Regenbogen-Entspannung und wendete die Entspannungsatmung an, die nach 5 Monaten in Fleisch und Blut übergegangen war. Hier konnte ich mich Fallenlassen…Nach nicht einmal 20 Minuten setzten die ersten Geburtswellen ein. Sie waren ganz sanft und es lagen 15 Minuten Pause dazwischen. Ich habe es sehr genossen in dieser Phase der Geburt nur für mich zu sein, mit meinem Baby und mich einzustimmen. Es hat sich für mich nach etwas Rituellem, nahezu Heiligem angefühlt.

Nach einer Weile kam mein Mann zu mir, er legte sich neben mich, hielt meine Hand und streichelte mich in den Wehenpausen. Es war sehr nah zwischen uns, das war wirklich wunderschön. Als die Geburtswellen intensiver wurden und die Pausen kürzer, spürte ich, dass es Zeit war für einen Positionswechsel. Ich wechselte zwischen Hocken auf dem Boden und Hängen über dem Bettrand. Ich fühlte ganz deutlich, dass es in jeder Position letztlich darum ging, so gut wie möglich loslassen zu können, die Geburtswellen geschehen und die Gebärmutter arbeiten zu lassen. Je besser mir das gelang, desto einfacher fielen die Wellen der Eröffnungsphase. Dies ist auch der Grund, weshalb ich mich dann entschied ins Wasser zu gehen. Inzwischen war es ca. 0Uhr, Geburtswellen ca. aller 7 min. Meine Hebamme, die zugleich auch meine Mama ist, war ebenfalls eingetroffen und begleitete mich fortan mit. Der Gebärmuttermund war zu diesem Zeitpunkt etwa 3cm geöffnet. Das Wasser trug mich und mein Baby, die warmen Duschstrahlen massierten sanft meinen Rücken. Im Hintergrund lief immer noch die Musik der Regenbogenentspannung. Ich verlor ab diesem Moment jegliches Zeitempfinden, ich hatte die meiste Zeit meine Augen geschlossen, visualisierte mein Baby und meinen Gebärmuttermund, wendete die Atemtechniken an. Meine Mama meldete mir später rück, dass ich von außen betrachtet ruhig und vertieft wirkte. Die Wellen wurden zunehmend intensiver und ich wusste, es war nun Zeit in die Klinik zu fahren, wo mein Sohn auf die Welt kommen sollte. Es war nun ca. 3.30Uhr morgens.

Wie ich mir die Geburt und Bedingungen in der Klinik wünschte, habe ich im Vorfeld mit meiner Hebamme besprochen und ich bin ihr sehr dankbar, dass sie die Umsetzung so ermöglicht hat. Endlich im Kreissaal angekommen (ca. 4.30Uhr), wollte ich sofort wieder ins Wasser. Es ging so viel leichter dort für mich. Mein Mann und meine Hebamme hielten den Rahmen, Musik, Duft, nur wir 3, wenn medizinisch nicht anders notwendig. Mein Muttermund war inzwischen vollständig geöffnet und ohne, dass ich dafür einen Befund brauchte, bemerkte ich dies. Ich spürte einen unglaublichen Druck, eine Kraft nach unten und ich begann intuitiv die Geburtsatmung anzuwenden. Auch die Geburtswellen fühlten sich nun anders an. Das Ziehen der Eröffnungsphase war völlig verschwunden, stattdessen war da nur noch ein kraftvoller Druck, der tatsächlich nicht schmerzhaft war! Ich wusste mein Baby ist nun im Becken, ich visualisierte es, mit jeder Geburtswelle spürte ich wie es tiefer rutschte, dem Ende des Geburtskanals näher kam. Wenige Wehen hat es nur gedauert – ich glaube es waren ungefähr 4 – dann war das Köpfchen da und nach einer letzten Ruhepause mit der 5. Welle der restliche Körper. Ich war selbst ein wenig überrascht, wie schnell das nun ging. Erschöpft nach diesem wundervollen, kraftvollen Ereignis konnte ich mein gesundes Baby nach nur 50min. in der Klinik überwältigt und glücklich in den Armen halten – 5.20Uhr am 24.6.2018. Wir waren beide völlig unversehrt und konnten noch am selben morgen wieder nach Hause gehen.

Hypnobirthing hat mich durch diese Geburt geführt und diese für mich zu einer bewussten und selbstbestimmten Erfahrung gemacht. Es hat mir Wissen vermittelt, was mir geholfen hat, den Geburtsprozess noch einmal neu zu verstehen und es hat mir Methoden (für mich v.a. Atmung und Visualisierung) für jede Phase der Geburt an die Hand gegeben. Es hat mich ermutigt, meinem Körper und der Natur zu vertrauen. Ich wusste zu jeder Zeit, was gerade passiert und was gut für mich ist. Dafür bin ich sehr dankbar. Ich wünsche allen Frauen, dass sie die Geburt ihrer Kinder als solch eine wunderbare, heilige und kraftvolle Erfahrung erleben dürfen.

Anne ist im echten Leben Heilpraktikerin für Psychotherapie in Chemnitz…ihr findet sie hier:

http://www.sanari-familienpraxis.de